| 1990 |
Bernd Cremer berichtet in der
Propsteijugendwartekonferenz von der ersten spontan
organisiereten Erholungsmaßnahme in der
Braunschweiger Landeskirche durch Wolf Jung in Bad
Gandersheim. Jugendwart Jochen Kretschmann bekundet
spontanes Intersse im darauffolgenden Jahr eine
ähnliche Maßnahme durchzuführen. Jugendwart
Paul Koch sagt seine Mitarbeit zu. Weitere Jugendwarte
(Michael Schröder, Salzgitter und Peter Furkert,
Königslutter) beteiligen sich ebenfalls. Da alle
Beteiligten Jugendwarte ganz oder teilweise im Bereich des
Landkreis Wolfenbüttel arbeiten, wird ein
Zweckbündnis "Evangelische Jugend im Landkreis
Wolfenbüttel" geschlossen. Verschiedene
Vorbereitungsgespräche finden statt. |
| 07.01.1991 |
Erstes Informations - und Vorbereitungstreffen für
eine Erholungsmaßnahme für
tschernobylgeschädigte Kinder aus
Weißrußland. |
| 27.02.1991 |
Die Bezirksregierung genehmigt eine Geld-Sammelaktion
in Geschäften und Haushaltungen. |
| 19.04.1991 |
Die Bezirksregierung genehmigt eine
Medikamenten-Sammelaktion mit Lagerplatz in Hedeper, bei
Jugendwart Koch. Dr. Wohlfahrt (Winnigstedt)
unterstützt die Aktion und zeichnet verantwortlich
für die ordentliche, überwachte Lagerung. |
| 16.05.1991 |
Durch Vermittlung von Dr. Wohlfahrt: Medikamentenspende
der Fa.Pfleger, Bamberg, in Höhe von 21.908,50 DM |
| 1.06. - 30.06. 1991 |
Jugendfreizeitheim Räbke: Erste
Erholungsmaßnahme der Evangelischen Jugend im
Landkreis Wolfenbüttel, für 30
tschernobylgeschädigte Kinder aus Mahilew und Bychow.
Am Wochenende sind jeweils 2 Kinder bei insgesamt 15
Gastfamilien. |
| Nov. 1991 |
Erster Hilfstransport der Evangelischen Jugend im
Landkreis Wolfenbüttel nach Weißrußland
(Kretschmann und Furkert). |
| 21.01.1992 |
Öffentliche Veranstaltung in Schöppenstedt:
Rückblick der Maßnahme im Juni und
Hilfstransport, Vorschau Aktionen 1992; Gründung eines
Freundeskreises und Beirat für die
Tschernobyl-Arbeit |
| März 1992 |
Zweiter Hilfstransport der Evangelischen Jugend im
Landkreis Wolfenbüttel nach
Weißrußland. |
| 03.08 - 30.08.1992 |
Jugendfreizeitheim Räbke: Zweite
Erholungsmaßnahme der Evangelischen Jugend Landkreis
Wolfenbüttel, für 30 tschernobylgeschädigte
Kinder aus Mahilew und Bychow. Am Wochenende von jeweils 2
Kinder in Gastfamilien. Zusätzlich wurden 9 Kinder
eingeladen, die außerhalb der "Räbke-Gruppe" die
ganzen 4 Wochen in Familien untergebracht waren.
Gelegentlich gab es gemeinsame Aktionen. |
| Nov. 1992 |
Dritter Hilfstransport der Evangelischen Jugend im
Landkreis Wolfenbüttel nach Weißrußland. 3
VW-Busse mit Anhänger steuern Peter Furkert und Jochen
Kretschmann, Paul und Irene Koch und 2 ehrenamtliche
Mitarbeiter der Jugendarbeit. Für Paul und Irene Koch
bot die Fahrt Kochs auch die Möglichkeit von
Kontaktaufnahme für die geplante Eigenständigkeit
der Propstei Schöppenstedt in der Tschernobylarbeit.
Dies hatte den Sinn, daß noch mehr Kinder eingeladen
werden konnten - war aber auch eine Folge von Konzept und
Kommunikationsschwierigkeiten unter den Jugendwarten und
den Gastfamilien innerhalb des Zweckbündnisses Ev.
Jugend im Landkreis Wolfenbüttel |
| Dez. 1992 |
Evangelische Jugend der Propstei Schöppenstedt
löst sich aus der Zweckgemeinschaft der Evangelischen
Jugend im Landkreis Wolfenbüttel. |
| April 1993 |
Propsteijugendwart Koch organisiert die erste
einwöchige Konzert-Tournee des Kammerchor-Cantus der
weißrussischen Blindengesellschaft aus Minsk. |
| 02.08.-29.08.1993 |
Falkenheim Groß Denkte: Erste
Erholungsmaßnahme der Evangelischen der Propstei
Schöppenstedt, für 30 tschernobylgeschädigte
Kinder aus Minsk. (Es sind Kinder der Baptistenkirche in
Minsk). Am Wochenende Aufenthalt von jeweils 2 Kindern in
Gastfamilien. |
| 24.09-30.09.1993 |
Erster Hilfstransport der Schöppenstedter
Propsteijugend nach Weißrußland. (Mitfahrer: 4
Mitglieder des Beirates + 1 Dolmetscher; Näheres
Kennenlernen der Situation in Weißrußland und
der 3 Partner (Stiftung den Kindern von Tschernobyl;
Baptistenkirche; weißrussische
Blindengesellschaft. |
| 01.02.1994 |
Paul Koch wechselt von Propsteijugendarbeit zur
Männerarbeit der Landeskirche. Alle engagierten
Mitarbeiter und Gastfamilien möchten, daß
trotzdem die Tschernobyl- Arbeit fortgesetzt wird.
Vereinsgründung wird anvisiert. |
| März 1994 |
Zweiter Hilfstransport der Schöppenstedter
Propsteijugend nach Weißrußland. Weitere
Zusammenarbeit mit der weißrussischen
Blindengesellschaft als zukünftigen alleinigen Partner
wird abgesprochen. |
| 11.04.1994 |
Vereinsgründung in Winnigstedt: 58 Personen haben
ihre Mitgliedschaft erklärt, 28 Mitglieder waren bei
der Vereinsgründung zugegen. Um Namen und
Zugehörigkeit zur Propstei wird in mehreren Sitzungen
grundsätzlich diskutiert. Der Herkunft und Geschichte
des Vereins wir Rechnung getragen in dem der Name
festgelegt wird auf: Tschernobyl-Initiative in der Propstei
Schöppenstedt mit einem geborenen Mitglied aus dem
Propsteivorstand. |
| Juni 1994 |
Erster Hilfstransport, der von Weißrußland
aus organisiert wurde. Röntgengerät aus
Schöppenstedter Arztpraxis wird u.a. abgeholt. |
| 31.08-25.09.1994 |
Falkenheim Groß Denkte: Erste
Erholungsmaßnahme des Vereins, für 30
tschernobylgeschädigte Kinder aus Homel und Masyr. Es
sind Kinder der weißrussischen Blindengesellschaft,
keine stark sehbehinderten oder blinde Kinder. Am
Wochenende Aufenthalt von jeweils 2 Kindern in
Gastfamilien. |
| 01.11.1994 |
Hannover: Der Präsident des Niedersächsischen
Landtages, Herr Milde, lädt alle
Niedersächsischen Tschernobyl-Initiativen zum Empfang
und würdigt die geleistete Arbeit. |
| Dez. 1994 |
Zweiter Hilfstransport, der von Weißrußland
aus organisiert wurde. Vorwiegend Kleiderspenden, aber auch
gebrauchte Fahrräder und Paketsendung mit Adressen
! |
| 26.04.1995 |
10. Jahrestag der Tschernobylkatastrophe. Einige
Veranstatlungen (Schulen, Kirchengemeinden usw.) mit Prof.
Byrjukow, Direktor der Augenklinik Homel und der
Musikgruppe Kupalinka |
| 1995 |
In diesem Jahr keine Erholungsmaßnahme im
Falkenheim, sondern bewußte Unterstützung von
Erholungsmaßnahmen in Weißrußland: Der
Verein finanziert den Vierwöchigen Erholungsaufenthalt
für 30 Kinder und einen 14 tätgigen
Erholungsaufenthalt von Mutter und Kind aus
Weißrußland im Freizeitheim der
Blindengesellschaft in Podjelniki. (Kosten von 9.000,- DM
teilweise über zweckgebundene Spenden, der Rest aus
sonstigen Spenden) |
| Mai 1995 |
Zweite einwöchige Konzert-Tournee des
Kammerchor-Cantus der weißrussischen
Blindengesellschaft aus Minsk. Besonderheit: Auftritt beim
Volksfest in Schöppenstedt und gemeinsames Singen mit
Gesangsverein Concordia, Schöppenstedt.
Singen verbindet - Gemeinschaft zählt. |
| Mai 1995 |
Tschernobyl-Initiative in der Propstei
Schöppenstedt wird Mitglied im Diakonischen Werk der
Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig. |
| 22.07-30.07.1995 |
Erste Studienreise für Gastfamilien und
Interessierte nach Weißrußland: Stationen:
Brest, Podjelniki (Freizeitheim), Minsk, Nadeshda
(Rehabilitationszentrum von der Männerarbeit der EKD
iniziiert und unterstützt), Chatyn (Gedenkstätte
für Opfer des 2. Welt- krieges), Masyr und Homel. |
| August + September 1995 |
Je 1 Hilfstransport von Weißrußland
aus. |
| 26. April 1996 |
10. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe
Videoveranstaltungen in der Propstei und Landeskirche mit
Chor Cantus und Dr. Michael Malko, Atomphysiker und
Mitglied in der weißrussischen Akademie der
Wissenschaften, von der sozial-ökologischen Union
Tschernobyl und dem Umweltbeauftragten der Ev. luth.
Landeskirche in Braunschweig.
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| 27.05. - 28.06.1996 |
Zweite Erholungsmaßnahme des Vereins im
Falkenheim. 30 Kinder aus Mosyr und 7 Kinder aus Homel und
Minsk. |
| 20.92.1997 - 19.03.1997 |
Dr. Malko kommt in Zusammenarbeit mit dem Amt für
Religionspädagogik in die Propstei Schöppenstedt
und hält mehrere Vorträge |
| 18.06.1997 - 22.06.1997 |
Der Chor Cantus tritt erstmals beim Deutschen
Evangelischen Kirchentag in Leipzig auf. |
| 01.06. - 17.06.1997 |
Begegnungsfahrt mit Arbeitseinsatz nach
Weißrußland |
| 14.03.1998 |
Erster Hilfstransport per Bahn vom
Hauptgüterbahnhof in Braunschweig aus. |
| 23.03.1998 - 24.03.1998 |
Abholung von Hilfsgütern durch die
Weißrussische Blindengesellschaft per LKW. |
| 05.04.1998 - 14.04.1998 |
Begegnungsfahrt nach Minsk anläßlich des 10
jährigen Jubiläums des Kulturzentrums und des
Chor Cantus. |
| 01.06.1998 - 28.06.1998 |
Kinderholungsmaßnahme für 30 Kinder aus den
Gebieten Homel, Masyr, Pinsk, Minsk und Bychow im
Falkenheim / Gr. Denkte. |
| 06.09.1998 - 15.09.1998 |
Expertenfahrt in die Ukraine und nach
Weißrußland. Dort informierten sich 11 Personen
aus verschiedenen Fachbereichen über die Situation 10
Jahre nach dem Unglück. |
| 20.10.1998 |
Die Tschernobyl-Initiative ist über die Homepage
der Ev. luth. Landeskirche in Braunschweig im
Internet. |
| 28.11.1998 |
Nach langer Umbauzeit wird die Kleiderkammer der
Tschernobyl - Initiative in Watzum eingeweiht. |
| 16.04.1999 |
Hilfstransport in Zusammenarbeit mit der
Sozial-Ökologischen Union Tschernobyl. |
| 03.05.1999 - 20.05.1999 |
Chor Cantus zu
Besuch in Schöppenstedt, Kassel und auf dem Kirchentag
in Stuttgart. |
| 23.07.1999 - 10.08.1999 |
4. Begegnungsfahrt nach
Weißrußland, diesmal Fahrt nach Minsk, Hrodno
und Wizebsk. |
| 30.09.1999 - 10.10.1999 |
Ausstellung "5-Jahre Tschernobyl -
Initiative" im Rathaus in Schöppenstedt. |
| 10.10.1999 |
5-Jahres Feier |
| 05.11.1999 - 07.11.1999 |
Wochenendaktion der Internetgruppe in Seinstedt, Arbeit u.a.
an dem Projekt Vituelle Weißrußlandrundreise. |
| 26.11.1999 |
Hilfstransport in Zusammenarbeit mit der weißrussischen
Blindengesellschaft.
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