Tätigkeitsbericht 1999
Bericht des Vorsitzenden
anläßlich der 6. Jahreshauptversammlung am 12.04.2000
in Schöppenstedt
Gliederung:
- Gesamtüberblick
- Zeitlicher Ablauf
- Spendenauflistung
1) Gesamtüberblick
Im Jahr 1999 führten wir keine Kindererholung
im Falkenheim durch, gleichwohl
erhielten wir bereits für die nächste Aktionen im
Jahr 2000 einige zweckgebundene Spenden. Mit 6.000,- DM
unterstützten wir die Kindererholung und mit 3.000,- DM
Mutter-Kind-Kuren in Freizeiteinrichtungen der
weißrussischen Blindengesellschaft. Das
Freizeitheim in Podjelniki wird derzeit in ein Sanatorium
umgewandelt. Im Sommer 1999 sollte es bereits eröffnet
werden. Ein langer, harter Winter und anschließendes
Hochwasser verzögerte die Planungen. Nun ist der
nächste Eröffnungstermin auf Sommer 2000
festgelegt.
Die humanitäre und medizinische
Hilfe hat sich im Berichtszeitraum verstärkt. Durch
das kontinuierliche Sammeln steigt das Aufkommen an
Kleiderspenden. Mehrere kleine Depots haben sich gebildet,
daß heißt, daß der ein oder andere seinen
Flur, Keller oder Garage zur Verfügung stellt und in der
Verwandtschaft und Nachbarschaft der Ansprechpartner für
Kleiderspenden ist. Nach entsprechenden Spendenaufkommen wird
dann mal wieder ein Schwung in die Kleiderkammer nach Watzum
gebracht, bzw. es wird ein Hilferuf nach Watzum geschickt. Hier
wird von Zeit zu Zeit eine Sortier- und Packaktion mit Hilfe
von Vereinsmitgliedern durchgeführt. Immer wieder einmal
gibt es Krankenbetten, Rollstühle, Gehhilfen und Windeln.
Im März konnten wir je eine Tonne Zucker und Salz
mitschicken. Die Auflösung eines Bindfaden- und eines
Farbengeschäftes brachte uns Sachspenden in Höhe von
insgesamt 15.000,- DM. Medizin und medizinische Geräte
wurden von Apotheken, Arztpraxen und der Pharmaindustrie im
Werte von ebenfalls annähernd 15.000,- DM gespendet. Das
St. Vinzenskrankenhaus in Braunschweig hat kostenlos eine
stationäre Behandlung bei Wanda durchgeführt. Sie war
auf Empfehlung der Sozialökologischen Union Tschernobyl
zur Erholung nach Deutschland gekommen. Der Familienaufenthalt
wurde zuvor schon zweimal geplant und kurzfristig abgesagt,
weil sie im Krankenhaus war oder zu schwach war, um zu reisen.
Nun traten während des Aufenthaltes Beschwerden auf. Dr.
Wohlfarth untersuchte sie und vermittelte sie ins St. Vinzens
Krankenhaus nach Braunschweig. Es war eine große Hilfe,
daß sie ohne Wartezeit aufgenommen wurde. Da es nicht um
eine akute Krankheit ging, ist die Auslands-Krankenversicherung
nicht zuständig. Um so mehr war uns die Zusage des
Krankenhauses eine große Hilfe, Wanda kostenlos zu
behandeln.
Ebenfalls von der Sozialökologischen Union Tschernobyl
wurden wir angefragt wegen einer Hüftoperation für
Michael. Er hat sich einige Jahre beruflich in stark
verstrahlten Gebieten Weißrußlands aufgehalten. Die
Hüfte des 40-Jährigen glich der eines
90-Jährigen. Hier kam uns das Städtische Krankenhaus
Wolfenbüttel sehr entgegen, in dem es nur einen Teil der
entstandenen Kosten in Rechnung stellte. Der entfernte
Hüftknochen wurde im Institut für Kernchemie der
Universität Mainz auf radioaktives Strontium untersucht.
Einen dramatischen Hilferuf erhielten wir über
Braunschweig aus der Ukraine. Eine Anfrage, bei der wir
zunächst nicht helfen konnten bzw. keine Chance sahen,
Medikamente im Werte von insgesamt 7.000,- DM zu beschaffen, um
einen Jungen in Lviv/Ukraine zu helfen. Es gleicht einem
Wunder: Von unterschiedlichen Stellen bekamen wir die
notwendigen Medikamente gespendet. Zu den beschriebenen
Sachspenden kamen noch zweckgebundene Spenden hinzu.
Medikamente im Werte von 8.921,26 DM wurden gekauft und an
unterschiedliche Krankenhäuser und Ambulanzen in
Weißrußland geschickt. Ein Großtransport mit
ca. 16 Tonnen konnte im März auf den Weg gebracht werden.
Kleinere Hilfstransporte wurde bei den jeweiligen Besuchen und
bei der Begegnungsfahrt realisiert.
Einen breiten Raum nahmen im Berichtszeitraum die
gegenseitigen Begegnungen in Deutschland und
Weißrußland ein.
Deutschland nach Weißrußland:
Im Januar fuhr eine kleine Gruppe nach Minsk um vor allem die
Berufsschüler-Begegnung in Räbke (Juni 1999)
vorzubereiten. Der Besuch in der Berufsschule Nr. 114 in Minsk
stand dabei im Mittelpunkt. Im April wurde Dr. Wohlfarth vom
Kinderzentrum Nadeshda als
medizinischer Berater eingeladen. Nadeshda steht vor dem
Problem, von einem schwerpunktmäßig
pädagogischen Konzept auf ein schwerpunktmäßig
medizinisches Konzept umzustellen. Hiervon hängen in
Zukunft die staatlichen Zuschüsse und damit die Existenz
des Zentrums ab. Die Zusammenarbeit mit Nadeshda und der
Tschernobyl-Initiative hat sich durch diesen Besuch
verstärkt.
Im Mai besuchten Prof. Dr. Manfred Kwiran (Amt für
Religionspädagogik) und Paul Koch
(Landesgeschäftsführer der Männerarbeit und
Vorsitzender der Tschernobyl-Initiative) auf Einladung der
Sozialökologischen Union Tschernobyl eine internationale
Konferenz der Sozialökologischen Union in Minsk. Die
Konferenz "Herstellung und Verbesserung der Zivilgesellschaft".
Bestandsaufnahme "Belarus" mit Beispielen aus dem Ausland.
Unser Part war es, neben vielen anderen Berichterstattern aus
Ost und West, zu informieren, wie bei uns die Erziehung zur
Demokratie und zum ökologischen Bewußtsein
funktioniert und welchen Stellenwert hierbei die Kirchen
haben.
Vom 23.07.-10.08. fand unsere
"4. Begegnungsfahrt
Weißrußland" statt. Diese Fahrt wurde organisiert
von Tschernobyl-Initiative in der Propstei Schöppenstedt
und der Männerarbeit der Ev.-luth. Landeskirche. Sie
führte erstmals in den Norden Weißrußlands.
Tradition hat bei diesen Begegnungsfahrten die Kombination mit
Handwerker-Arbeitseinsatz und Hilfstransport. Erstmalig kam bei
dieser Fahrt die Schwimmeisterin Birgit Hömann in Nadeshda
mit Schwimmtherapie zum Einsatz. Unterstützt wurde sie von
Volker Bechstedt; Kai Boever knüpfte Kontakte mit den EDV-
und Internetfachleuten der Blindengesellschaft. Seither findet
in diesem Bereich ein intensiver Informationsaustausch per
e-Mail statt. Einige Reiseteilnehmer unterstützten Ursula
Aust mit ihrer Initiative einer privaten Studienhilfe für
eine Weißrussin. Seit Oktober spendet diese Gruppe
monatlich insgesamt 900,- DM für die Studentin in Dresden.
Sie wollen durchhalten, bis ein öffentlicher Träger
die Finanzierung übernimmt, was im Laufe des Jahres 2000
geschehen soll. Eine 64seitige Dokumentation informiert
ausführlich über die Begegnungsfahrt. (Zu erhalten
über die Tschernobyl-Initiative in der Propstei
Schöppenstedt (05332/6226) oder der Männerarbeit
(05331/802-525).
Weißrußland nach Deutschland:
Den Reigen eröffneten die Herren Ruchla und
Suprianowitsch Anfang Februar. Sie waren auf dem Weg nach
Iserlohn zu einer Tagung und machten in Wolfenbüttel einen
Zwischenstop, um hier im Kirchencampus über das
Kinderzentrum Nadeshda zu berichten.
Im März besuchte uns (im Zusammenhang mit dem
Hilfstransport) Wasil Jakowenko. Der Vorsitzende der
Sozialökologischen Union war in den letzten Jahren
häufig Gast bei uns. Bei jedem Besuch wurden weitere
Projekte besprochen. Im Herbst war er dann mit Pädagogen
und Journalisten auf Einladung des Amt für
Religionspädagogik zu einer Ferienakademie zum Thema
"Weltreligionen" hier. Im April hatten wir im Rahmen der "Woche
für das Leben" (eine jährlich wiederkehrende
ökumenische Veranstaltungsreihe) eine Fotoausstellung mit
dem weißrussischen Fotografen Anatol Kljashtchuk. Die
eindrucksvollen Fotos waren zunächst in St. Petri und
später in St. Ägidien zu sehen. Eine intensive
Zusammenarbeit entwickelte sich. Eine weitere Ausstellung
und eine Fotomappe
mit Arbeitshilfe für den Unterricht
ist in Zusammenarbeit mit dem Amt für
Religionspädagogik geplant. Wir waren als
Tschernobyl-Initiative, zusammen mit dem Amt für
Jugendarbeit und der Berufssbildenden Schulen Fredenberg, bei
der deutsch-weißrussischen Berufsschüler-Begegnung
in Räbke (Juni) beteiligt. Die Grundidee hierzu wurde auf
der Rückreise eines Hilfstransportes (1994) geboren.
Seit einigen Jahren stehen wir in Kontakt mit der lutherischen
Gemeinde Minsk in Person von Olga Stockmann. Hier ist in erster
Linie die Männerarbeit engagiert. Sie hat Olga Stockmann
nun zum zweiten mal zu einem Kirchentag eingeladen. Die
Einladung zum Ökumenetag am 9.10. war ebenfalls Sache der
Männerarbeit. Dadurch war sie aber auch bei unserer
Veranstaltung anläßlich des 5 jährigen
Bestehens am 10.10. anwesend. Dr. Michail Malko ist seit 1996
jeweils mehrmals im Jahr bei uns, so auch im Jahr 1999 als eine
Kombination von Vortrag und Informationsaustausch.
Spätestens seit 1998 (Besuch der Expertengruppe in der Ukraine und
Weißrußland) hat sich eine intensive
Zusammenarbeit zwischen Dr. Michail Malko und Dr. Horst
Wohlfarth entwickelt. Das Produkt dieser Zusammenarbeit wird
ein ausführliches Buch über die gesundheitlichen
Folgen der Tschernobyl-Katastrophe sein, das im Jahr 2000
erscheinen wird. Anatolij Netylkin (Präsident der
weißrussischen Blindengesellschaft) besuchte uns in
Begleitung von Wjatscheslaw Pleskatsch und Nikolaj Schoudaiko
anläßlich des 5jährigen Bestehens der
Tschernobyl-Initiative.
Zum 7. Mal kam der Chor Cantus in
unsere Region, nach Kassel und zum Kirchentag nach Stuttgart.
Dem Einsatz von Volker und Ingeborg Bechstedt ist der
Aufenthalt in Kassel mit 3 Konzerten zu verdanken. Kontakte
wurden auf dem Kirchentag geknüpft, die sich vielleicht in
Zukunft zu einer Einladung verdichten könnten. In der
Nettlinger Kirche wurde mit dem "Kehrwiederchor" unter Leitung
von Hans-Dieter Lubrich Vorbildliches praktiziert. Der
Kehrwiederchor eröffnete das Konzert mit drei eigenen
Beiträgen. Es ist kein Geheimnis, daß
ortsansässige Sänger auch ihren eigenen Fan-Club
mitbringen. So war hier eines der gut besuchten Konzerte zu
verzeichnen. Den Abschluß den Konzertes bildete das
gemeinsam einstudierte Lied "Donna nobis Pacem". Gesungen aus
den entgegengesetzten Punkten der Kirche. Ein musikalisches
Erlebnis! Das ganze wurde mit guter Qualität aufgenommen
und auf eine CD-gebrannt. Hieraus entstand die erste CD des
Chor Cantus mit dem Titel "Meine Heimat". (Zu beziehen
über 05332/6226).
Vereins-Interna:
Ein Höhepunkt im Jahr 1999 war das 5 jährige
Vereins-Jubiläum. In diesem Zusammenhang dokumentierten
wir unsere Aktivitäten durch großformatigen Fotos,
die im Schöppenstedter Rathaus ausgestellt wurden. Die
Ausstellung wurde durch Samtgemeindebürgermeisterin Ruth
Naumann am 30.09. eröffnet. Die Ausstellung war zu sehen,
bis am 10.10. die Jubiläumsveranstaltung in der St.
Stephanuskirche stattfand. Der Gottesdienst wurde gestaltet von
Pröpstin Bernhild Merz, den Vereinsvorstand und dem
Schöppenstedter Posaunenchor. Anatolij Netylkin/Minsk
(Präsident der weißrussischen Blindengesellschaft)
und Dr. Astrid Sahm/Offenbach (Europäisches Zentrum
für Sozialforschung) sprachen über die
humanitäre Hilfe für Weißrußland. Dr.
Michail Malko/Minsk (Abteilungsleiter an der
weißrussichen Akademie der Wissenschaften, Institut
für Strahlenprobleme) und Dr. Dr. Horst
Wohlfarth/Winnigstedt (Physiker, Allgemein- und
Umweltmediziner) sprachen über die gesundheitlichen Folgen
der Tschernobyl-Katastrophe. Die Predigt hielt Paul Koch
(Vereinsvorsitzender). Nach dem Gottesdienst fand im
Gemeindehaus ein Empfang statt, der mit Vorträgen von
Anatolij Netylkin, Dr. Astrid Sahm, Dr. Michail Malko und Dr.
Dr. Horst Wohlfarth endete. Diese Vorträge waren gedacht
als Fortsetzung der Kurzberichte im Gottesdienst. Sie
können in der 5jahres-Dokumentation nachgelesen werden. Im
Laufe des Nachmittages überreichte die Kirchengemeinde
Velpke (Propstei Vorsfeld) einen Scheck von 7.500,- DM für
unsere weitere Arbeit.
Trotz einzelner Austritte durch Umzug und ähnliches
wächst die Zahl der Mitglieder langsam aber stetig. Stand
am 1.1.2000 ist 152. Das Jahr 1999 hat uns die ersten
ausländischen Mitglieder gebracht: Das Ehepaar Phillips
aus England. Viel für den Verein im Zusammenhang mit dem
Internet hat Kai Boever in den vergangenen Jahren geleistet.
Inzwischen hat er eine Internetgruppe
um sich geschart. Nicht nur das Aktualisieren der
Internetseiten haben sie sich zur Aufgabe gemacht, sie haben
sich ein ehrgeiziges Ziel gesteckt: Eine virtuelle
Weißrußlandreise im Internet und auf CD-Rom.
Telefon, Fax und Computer gehören heutzutage ganz
selbstverständlich zu einer Büroausstattung. Es sind
wichtige Werkzeuge für die Kommunikation ohne die wir
nichts planen, organisieren und verwalten können. Anfang
des Jahres bekamen wir vom Landeskirchenamt kostenlos einen
kompletten Computer mit der notwendigen Software. Hierfür
sind wir sehr dankbar, weil mit der Intensivierung der
Vereinsarbeit (wie oben beschrieben) die Arbeit am privaten
Computer unseres Sohnes nicht mehr tragbar war. Im Juni
organisierten wir eine Vereinsfahrt. Wir besuchten nun zum
zweiten Mal das Kloster Dambeck bei Salzwedel um uns über
die aktuelle Situation vor Ort zu informieren. Bruder Jens
führte uns über das Klostergelände und hielt uns
eine Andacht in der Kirche.
Nach der Neukonstituierung der Propsteisynode ist seit Ende
des Jahres Herr Aßmann aus Börßum der
Vertreter des Propsteivorstandes im Vorstand der
Tschernobyl-Initiative.
2. Zeitlicher Ablauf
im Kinderzentrum Nadeshda/Weißrussland
| 22.01. |
Redaktionssitzung "Die Spur der schwarzen Wolke"
(Expertengruppe) |
| 26.01. |
Vorstandssitzung |
| 28.01.-03.02. |
Fahrt nach Minsk zur Vorbereitung diverser Aktionen im
Jahre 1999 |
| 04.02. |
Herr Ruchla und Herr Suprianowitsch berichten in
Wolfenbüttel vom Kinderzentrum in Nadeshda. |
| 5.-7.02 |
Begegnungstagung in Iserlohn (Teilnahme: Dr. Wohlfarth,
Ruchla und Suprianowitsch) |
| 11.02. |
Dia-Vortrag "Expertenreise + Nadeshda" in Kassel
(Koch/Bechstedt) |
| 16.02. |
Kleiderkammer: Sortieren und Verpacken von Kleiderspenden |
| 18.02. |
Nachtreffen der Minskfahrer (vom Januar) |
| 08.03. |
Vortrag über die Folgen von Tschernobyl im
Männerkreis Geitelde (Prof. Volker Crystalla / Diakon
Koch) |
| 09.03. |
Vorstandssitzung |
| 11.03. |
Kleiderkammer: Sortieren und Verpacken von Kleiderspenden |
| 22.03. |
Jahreshauptversammlung |
| 25.03. |
Treffen der Expertengruppe |
| 28.03. |
Frühlingsfest des Kulturvereins/Benefizveranst.
für die Tschernobyl-Hilfe |
| 12.-17.03. |
Besuch Wasil Jakowenko; mit u.a. den Patienten Michael
und Wanda (14.03.: Städt. Krankenhaus) |
| 16.03. |
Hilfstransport mit der Sozialökologischen Union
Tschernobyl/Minsk |
| 09.-12.04. |
Dr. Wohlfarth als medizinischer Berater |
| 21.04. |
Vortrag über die Tschernobyl-Initiative bei der
Frauenhilfe Eilum (Koch) |
| 25.04. |
Ausstellungseröffnung "Schönheit und
Tragödie Weißrußlands" mit Fotos von
Anatol Kljastchuk (Minsk).
Ausstellung in St. Petri (Braunschweig) bis 08. Mai |
| 26.04. |
Vortrag über die Folgen von Tschernobyl im
DRK-Ortsverband Roklum (Dr. Horst Wohlfarth / Anatol
Kljastchuk / Vera Koncychko / Paul Koch) |
| 28.04. |
Vortrag über die Expertenreise in die Ukraine und
Weißrußland in der Christopherusschule BS;
(Prof. Volker Crystalla) |
| 08.05,-20.05 |
Ausstellung Anatol Kljastchuk in St. Ägidien
(Braunschweig) |
| 10.05. |
Vorbesprechung Begegnungsfahrt Weißrußland
+ Besuch Chor Cantus |
| 23.-28.05. |
Internationale Konferenz der Sozialökologischen
Union in Minsk "Herstellung und Verbesserung der
Zivilgesellschaft". Bestandsaufnahme Belarus mit Beispielen
aus dem Ausland.
(Referenten aus Deutschland: Prof. Manfred Kwiran; Diakon
Paul Koch) |
| 03.- 20.06. |
Chor Cantus in Braunschweig (u. Umgebung), Kassel und
Stuttgart (DEKT). |
| 15.06.0 |
Vortrag über die Folgen von Tschernobyl in der
Christopherusschule BS (Dr. Michail Malko / Minsk) |
| 15.06. |
Internetgruppe trifft sich zur Besprechung der
Vereinsseiten/Infos im Internet |
| 24.06. |
Kleiderkammer: Sortieren von Medikamentenspenden (mit
Dr. Wohlfarth) |
| 03.-17.07. |
Deutsch-weißrussische Berufsschüler in
Räbke. |
| 10.07. |
Vereinsfahrt zum Kloster Dambeck / Salzwedel |
| 16.07. |
übergabe der Werkzeugspende an Nadeshda und der
Berufsschule Minsk durch Kreishandwerkerschaft BS |
| 22.07 |
Internetgruppe trifft sich zur Besprechung der
Vereinsseiten/Infos im Internet |
| 23.07.-10.08. |
4. Begegnungsfahrt Weißrußland inkl.
Handwerker- und Schwimmtherapie Einsatz und Hilfstransport
(Siehe separater Dokumentation) |
| 27.08. |
Kleiderkammer: Sortieren und Verpacken von Kleiderspenden |
| 06.09. |
Nachtreffen Begegnungsfahrt |
| 07.09. |
Kleiderkammer: Sortieren und Verpacken von Kleiderspenden |
| 11.09. |
Vortrag über die Folgen von Tschernobyl bei der
Ev. Arbeitnehmerschaft (Prof. Volker Crystalla / Diakon
Koch) |
| 14.09. |
Vermittlung einer Hüftoperation bei
weißussischen Patient im Krankenhaus
Wolfenbüttel (Dr. Horst Wohlfarth) |
| 27.09. |
Vorstandssitzung |
| 30.09. |
Ausstellungseröffnung im Rathaus
Schöppenstedt mit Fotos zum Thema : "5 Jahre
Tschernobyl- Initiative in der Propstei
Schöppenstedt". |
| 01.10. |
Kleiderkammer: Sortieren und Verpacken von Kleiderspenden |
| 05.10. |
Kleiderkammer: Sortieren und Verpacken von Kleiderspenden |
| 09.10. |
Landeskirchlicher Ökumenetag in Wolfenbüttel.
(mit Besuchern u.a. aus Weißrußland) |
| 10.10. |
5 Jahre Tschernobyl-Inititiatve in der Propstei
Schöppenstedt (Gottesdienst; Empfang und
Vorträge) |
| 17.10. |
Internetgruppe trifft sich zur Besprechung der
Virtuellen Weißrußlandreise |
| 20.10. |
Internetgruppe trifft sich zur Besprechung der
Virtuellen Weißrußlandreise |
| 24.-29.10. |
Ferienakademie Weltreligionen vom Amt für
Religionspädagogik (Teilnehmer u.a. aus
Weißrußland: Pädagogen und
Journalisten) |
| 03.11. |
1. Tag des Ehrenamtes des Landkreises in
Schöppenstedt (Dr. Horst Wohlfarth vertrat als aktives
Mitglied unseren Verein) |
| 05.-07.11. |
Projektwochenende der Internetgruppe / Virtuellen
Weißrußlandreise |
| 09.11. |
Dia-Vortrag "Begegnungsfahrt 1999" in der Aula der
Hauptschule (Koch) |
| 10.11. |
Treffen der Expertengruppe |
| 15.11. |
Vorstandssitzung |
| 16.11. |
Projektthema: "Tschernobyl" in der
Lessing-Realschule/Wolfenbüttel (Koch) |
| 18.11. |
Der Präsident des Niedersächsischen Landtages
(Wernstedt) empfängt niedersächsische
Tschernobyl-Initiativen in Hannover, anläßlich
10 Jahr Hilfe für Kinder aus
Weißrußland |
| 26.11. |
Hilfstransport mit der weißrussischen
Blindengesellschaft |
| 04.12. |
Internetgruppe beteiligt sich mit Flohmarkt bei
Winnigstedter Weihnachtsmarkt |
| 12.12. |
Internetgruppe trifft sich zur Besprechung der
Vereinsseiten/Infos im Internet |
| 16.12. |
Glühweinverkauf in Schöppenstedt / Marktplatz
mit Propsteijugend Schöppenstedt |
| 17.12. |
Geldübergabe durch Schüler der
Lessing-Realschule Wolfenbüttel |
3. Gesamtüberblick Spendenaufkommen in
Zahlen
| Für Medikamente |
11.609,09 DM |
| Für allgemeine humanitäre Hilfe |
304,88 DM |
| Für Kindererholung in Weißrußland |
1.773,00 DM |
| Für die Kindererholung im Falkenheim |
7.354,77 DM |
| Für die Kleiderkammer |
756,00 DM |
| Für Buchprojekte |
2.070,00 DM |
| Zweckgebundene Spenden insgesamt: |
23.867,65 DM |
Spenden und Beiträge im
Gesamtüberblick:
| Zweckgebundene Spenden insgesamt: |
23.867,65 DM |
| Tschernobyl-Hilfe allgemein: |
19.435,36 DM |
| Mitgliedsbeiträge und Mitgliederspenden allgemein: |
8.025,90 DM |
| Geldspenden insgesamt |
51.328,91 DM |
Sachspenden (mit Spendenquittung): 30.000,00 DM
Spenden insgesamt: 81.328,91 DM
Allen Spendern und Helfern sei an dieser Stelle herzlich
gedankt!
Watzum 29.02.2000
Paul Koch, Vorsitzender
|
Verein
Vereinsstruktur
Tätigkeiten
Spenden und Hilfe
|