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Tschernobyl-Initiative
in der Propstei Schöppenstedt e.V. |
Tätigkeitsbericht 1997Bericht des VorsitzendenVom 20.02. bis 19.03. war Dr. Malko in Zusammenarbeit mit dem Amt für Religionspädagogik zu uns gekommen. Er war eingeladen als Referent zu einem Seminar in Goslar "Sonne der Gerechtigkeit", bei dem es um Chancen und Gefahren der Kernenergienutzung ging. Mit dem Akkordeonorchester hatten wir nun zum zweiten Mal eine sehr schöne Benefizveranstaltung in der Eulenspiegelhalle mit dem Thema "Musikalische Reise um die Welt". Am nächsten Tag gestaltete das Akkordeonorchester einen musikalischen Gottesdienst in der St. Stephanuskirche. Erstmalig gelang es uns, den Chor Cantus im Programm des "Deutschen Evangelischen Kirchentags" zu plazieren. Dies war lohnend, wenn auch die gewünschten Kontakte zu neuen Partnern ausblieben. In Kooperation mit der Männerarbeit und dem Amt für Religionspädadagogik konnten wir auch Olga Stockmann von der utherischen Gemeinde in Minsk und die Herren Wasil Jakawenka und Michail Malko zum Kirchentag einladen. Sie hatten Gelegenheit, beim Kirchentag (wie auch zuvor in Braunschweig) ihre Arbeit in Weißrußland vorzustellen. Im Anschluß an den Kirchentag sang der Chor in der Nähe von Dresden in einem Stollen. Daran anschließend kam er zum 5. Mal zu uns nach Schöppenstedt, Braunschweig und Umgebung. 1997 war wieder ein Jahr ohne Kindererholung im Falkenheim. Dafür unterstützen wir Maßnahmen im Freizeitheim der Blindengesellschaft in Podjelniki/Weißrußland. Im Juli fand in Kooperation mit dem Umweltbeauftragten der Landeskirche und der Männerarbeit eine Begegnungsfahrt nach Weißrussland statt. Die Route führt über Brest und dem Süden Weißrusslands (Mazyr und Homel), dann nach Minsk und Nadeshda. Von Brest wurden die Handwerker abgeholt, die parallel zu der Begegnungsfahrt einen freiwilligen Arbeitseinsatz im Kinderzentrum Nadeshda durchführten. Auf der Rückreise trafen die Handwerker in Brest pünktlich zur Rückreise in Brest ein. |
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