Belorussische gemeinnützige Verein "Hoffnung für die Zukunft"
Hoffnung für die Kinder durch konkrete Hilfe
Kontaktadresse:
Michail Kaslowski, Vorsitzender
Kisseljowa 13
220029 Minsk,
Republik Belarus
Tel./Fax: 00375-172- 36-65-71
e-mail:hope_future@bip.by
Der Belorussische gemeinnützige Verein "Hoffnung für
die Zukunft" ist eine unabhängige Bürgerinitiative.
Sie vereinigt Menschen, die es sich zum Ziel gesetzt haben, den
belorussischen Kindern, die unter Folgen der Tschernobylkatastrophe
leiden, zu helfen. Die Gesundheit und das Leben der belorussischen
Kinder sind gefährdet. Belarus ist nicht imstande, allein mit
Folgen von Tschernobyl fertig zu werden. Deshalb sind internationale
Solidarität und Hilfe so notwendig. Nur das kann das belorussische
Volk und seine Zukunft - die Kinder retten.
Das Hauptziel des Vereins "Hoffnung für die Zukunft" ist
zum Bindeglied der Menschen in Belarus und in der ganzen Welt zu werden,
die das Schicksal der strahlengeschädigten Kinder bewegt und zu
Hilfsleistungen motiviert.
Hauptrichtungen der Tätigkeit des BGV "Hoffnung für die Zukunft" sind:
- Organisation der Erholungsaufenthalte für die Tschernobyl-Kinder;
- Verschickung der kranken Kinder zur Behandlung und zur Rehabilitation in
die westlichen Kliniken;
- Förderung der humanitären Hilfe für Waisenkinder, behinderte Kinder,
kinderreiche und bedürftige Familien;
- Betreuung der Waisenhäuser, Schulinternate, Familienwaisenhäuser,
Kindergärten und Familien mit behinderten Kindern;
- Initiierung der humanitären Hilfe für Krankenhäuser und Polikliniken;
- Hilfe bei der Rehabilitation der behinderten Kinder durch Betreuung der Kinder zu Hause,
Organisation der Feste für behinderte Kinder.
Erholung für Tschernobylkinder im Ausland
Dank der Zusammenarbeit mit ausländischen Initiativen, hatten 2000
Kinder eine Möglichkeit bekommen, sich jährlich im Ausland zu
erholen. Es werden Kinder aus den Tschernobylgebieten und aus
Waisenhäusern, Familienwaisenhäusern, kinderreichen und
sozialschwachen Familien aus der ganzen Republik verschickt.
Erholung für behinderte Kinder
Dieses Projekt ist darauf gerichtet, den behinderten Kindern den
Erholungsaufenthalt in nichtkontaminierten Regionen von Belarus zu
ermöglichen. Die Kinder mit ihren Müttern verbringen einen
Monat in belorussischen Sanatorien.
Familienwaisenhäuser
In der Republik Belarus gibt es 27 Familienwaisenhäuser. Zurzeit
werden in Familienwaisenhäusern 237 Kinder erzogen. Die Hauptrichtungen
im Rahmen dieses Projektes sind:
Humanitäre Hilfe;
Psychologische Rehabilitation der Kinder;
Juristische und Rechtsunterstützung der Kinder;
Berufsorientierung;
Kultur- und Sportveranstaltungen.
Hilfe für behinderte Kinder
Das Ziel dieses Projektes besteht darin, das Kind und die Mutter alleine
mit ihrem Unglück nicht zu lassen und ihnen zu helfen, sich als
vollwertige Mitglieder der menschlichen Gemeinschaft zu empfinden Die
Hauptrichtungen im Rahmen dieses Projektes sind:
soziale Rehabilitation der behinderten Kinder;
die Durchführung von gemeinsamen Festen und von kleinen individuellen
Feiern für die Kinder zu Hause;
die humanitäre Hilfe den Familien, die ein behindertes Kind haben.
Kindergarten 407 für behinderte Kinder
Den Kindergarten 407 besuchen 77 Kinder. 25 davon sind geistig
rückständig, 52 - hörgeschädigt. Die Kinder werden
im Kindergarten rund um die Uhr betreut. Das Hilfsprojekt für den
Kindergarten schließt reguläre Zustellung der humanitären
Hilfe , die Besorgung von entwickelnden Spielen und Spielzeug, die extra
für behinderte Kinder bestimmt sind, verschiedene Kulturveranstaltungen
für Kinder und ihre Eltern.
Sanatorium für behinderte Kinder
Im Sanatorium befinden sich 85 Kinder mit Erkrankungen des Stütz-
und Bewegungsapparaten. 60 % der Kinder sollen im Laufe einiger Monate
das Bett hüten, bei manchen Krankheiten bis 1 Jahr lang.
Hauptrichtungen der Tätigkeit:
Organisation der Erholung im Ausland für Kinder, die im Sanatorium
behandelt werden Leistung der humanitären Hilfe
Versorgung mit notwendigen medizinischen Geräten und nötiger Ausrüstung
Veranstaltung von Festen für Kinder
Leben mit Diabetes
Im Rahmen des Programms wird Hilfe den diabeteskranken Kindern nach folgenden
Richtungen geleistet:
Information über die Lebensweise von diabeteskranken Kindern;
Psychologische Hilfe;
Organisation der Gespräche mit den Eltern zum Thema "Leben mit
Diabetes";
Gewährung der Erholung und Rehabilitation der kranken Kinder im
Klinikum "Axakowschtschina";
Versorgung der Kinder mit Insulin, Teststreifen und Blutmessgeräten.
Leben im Dunkeln
Das Projekt ist auf die Hilfeleistung für die Kinder ausgerichtet,
die in Folge einer onkologischen Krankheit blind geworden sind. Zum Motto
des Projektes wurden die Worte von Hermann Hesse gewählt: "Damit
das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht
werden". Hauptrichtungen der Tätigkeit sind:
soziale Rehabilitation und Integration in die Gesellschaft der Kindergruppen
Arbeit des Beratungszentrums zur Hilfeleistung für die Kinder und ihre Familien
Durchführung von Seminaren
Psychologische und soziale Hilfe für die Familien.
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