Wir trauern um Vorstands-Mitglied Uwe Löhr
Plötzlich und unerwartet starb Uwe Löhr am 20. Februar. Die
Tschernobyl-Initiative trauert um ihr Vorstands-Mitglied Uwe Löhr, einem
Mann der ersten Stunde.
Zusammen mit seiner Familie engagierte sich Uwe Löhr von Anfang an in der
Tschernobyl-Initiative, sowohl im Bereich der humanitären Hilfe (im sammeln,
sortieren und verpacken) als auch in der Organisation von Konzerten für den
Chor Cantus / Weißrussland in der Roklumer Kirche.
Familie Löhr war eine der Familien, die sich bei der ersten Kindererholung
für Kinder aus Weißrussland (1991+1992) zur Verfügung stellten, die damals
noch im Verbund "Evangelische Jugend im Landkreis Wolfenbüttel" organisiert
wurde. Für den Beirat der Tschernobyl-Initiative stand Uwe Löhr ab 1992 zur
Verfügung. Ab 1993 organisierte sich die Tschernobyl-Initiative in der
Propstei Schöppenstedt als eigenständige Initiative. Auch hier war Uwe Löhr
im Beirat und die Familie stand wieder als Gastfamilie für die
Kindererholung zur Verfügung. 1994 wurde der Verein "Tschernobyl-Initiative
in der Propstei Schöppenstedt e.V." gegründet. Uwe Löhr zählte zu den
Gründungsmitgliedern und war seither durchgängig im Vorstand der
Tschernobyl-Initiative, von 1994-2002 als Kassenführer.
Die Tschernobyl-Initiative verliert durch den Tod von Uwe Löhr ein
engagiertes Mitglied, dem die Belange der Menschen in den verstrahlten
Regionen Weißrusslands am Herzen lag.
Paul Koch
Vorsitzender der Tschernobyl-Initiative in der Propstei Schöppenstedt e.V.
E-mail:
tschernobyl-initiative.schoepp@onlinehome.de
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