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Tschernobyl-Initiative
in der Propstei Schöppenstedt e.V. |
Außenstelle KasselKontakt:
Ingeborg Bechstedt, Damenschneidermeisterin und in dieser Funktion im Bundesarbeitskreis Handwerk und Kirche (Männerarbeit der EKD) hat die Entstehung vom Kinderzentrum Nadeshda miterlebt. Sie war 1992 in Nadeshda/Weißrussland als sich die Männerarbeit für das Objekt Nadeshda entschieden hat. Damals entschloß sie sich, für das Kinderzentrum 300 Garnituren Bettwäsche zu organisieren - was sie inzwischen längst erreicht hat. 1996 war sie mit bei der ersten Begegnungsfahrt der Tschernobyl-Initiative dabei und erklärte 1998 ihren Beitritt zum Verein. Nicht nur Bettwäsche, sondern auch andere Bekleidung und auch medizinisches Zubehör organisierte sie in ihrem Einzugsbereich. Auch den Chor Cantus hatte sie für einige Tage zu Gast. Immer auch unterstützt von ihrem Ehemann Volker, der bei Handwerkereinsätzen in Nadeshda mitarbeitete. Später trat auch er dem Verein bei. Bei seinem ersten Arbeitseinsatz lernte er Wika kennen. Ein Mädchen aus Pinsk, dass in Nadeshda zur Erholung war. Sie schaute voll Interesse Volker beim Arbeiten zu. Sie verständigten sich trotz Sprachschwierigkeiten und verstanden sich offenbar glänzend, so das Volker und Ingeborg eine Art Patenschaft für Wika übernahmen. Einige Deutschlandaufenthalte bei Familie Bechstedt ermöglichten ihr auch den Besuch in einer Spezialklinik in Würzburg für sich wichtige und notwendige Behandlungen. Im Jahr 2000 fuhr Jochen Ziemer zusammen mit Ingeborg Bechstedt zum deutsch-weißrussischen Lehreraustausch nach Minsk. Da beide nicht direkt zur Lehrergruppe gehörten fuhren sie unabhängig von der Gruppe an einem Tag nach Nadeshda. Jochen Ziemer war von Familie Bechstedt schon vorinformiert, nach dem Besuch in Nadeshda war er restlos von der Wichtigkeit dieser Arbeit überzeugt. Auch er trat dem Verein bei und zog andere nach sich. Hier vor allem auch die erste Kirchengemeinde, die dem Verein beitrat die Ev. Kirchengemeinde "Versöhnungskirche" in Kassel! Am 06.03.2002 stellte sich Irene und Paul Koch dem neuen Vereinsmitglied "Versöhnungskirche" mit einem Vortrag über die Folgen der Tschernobyl-Katastrophe und der Vereinstätigkeit vor. Die Gruppe in Kassel sammelt auch Spenden zur Finanzierung der Hilfstransporte. Die Spenden bitte mit dem Vermerk "für AS Kassel" auf eines unserer Spendenkonten. |
Verein Vereinsstruktur
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