![]() Home |
Tschernobyl-Initiative
in der Propstei Schöppenstedt e.V. |
Kurzbericht des Weißrusslandaufenthaltes vom 19.- 25. Februar 2004A) Partnerschaftskonferenz im Internationalen Bildungs- und Begegnungszentrum (IBB) / Minsk![]() Die Teilnehmer(innen) der Konferenz aus der Region Braunschweig mit ihren Partnern Von Links: Paul Koch (Tschernobyl-Initiative in der Propstei Schöppenstedt e.V.), Hans Knopp (Berufsbildende Schulen Salzgitter Fredenberg), Elena Stakhavets und Viktoria Shljajeva (Berufsschule Nr. 52 in Minsk), Vjatscheslav Pleskatsch (weißrussische Blindengesellschaft), Olga Stockmann (lutherische Gemeinde Rettung in Minsk). Presseerklärungder Veranstalter der Partnerschaftskonferenz im März 2004 in MinskBrücken brauen für ein gemeinsames EuropaDas gemeinsame Haus Europa ist ohne Partnerschaft nicht vorstellbar. Um Grenzen zu überwinden, soziale und ökonomische Diskrepanzen abzubauen sowie den ökologischen Lebensraum zu bewahren, muss sich diese Partnerschaft auf unterschiedlichen Ebenen entwickeln. Gefragt ist dabei vorrangig die Kooperation zwischen unterschiedlichen staatlichen und zivilgesellschaftlichen Organisationen und die Bildung von regionalen, nationalen und internationalen Netzwerken. Zentrale Bedeutung kommt auch den Kirchen zu, bei denen soziales Engagement einen integralen Bestandteil ihres Selbstverständnisses darstellt. Dies machten die Eröffnungsbeiträge von Metropolit Filaret und Bischoff Wollenweber deutlich.Etwa 800 deutsch-belarussische Initiativen praktizieren bereits über 10 Jahre partnerschaftliche Zusammenarbeit, um gemeinsam einen Beitrag zur Minderung der Folgen von Tschernobyl, zur Bewältigung sozialer und ökologischer Probleme, zur Entwicklung von Bildungsangeboten oder zur Entwicklung alternativer Energieversorgung zu leisten. Über 400 ihrer Vertreter sind vom 19.-21. Februar 2004 zur Deutsch-belarussischen Partnerschaftskonferenz "Initiativen und Partnerschaften im gemeinsamen Haus Europa" in der Internationalen Bildungs- und Begegnungsstätte (IBB) in Minsk zusammengekommen. Die Konferenz demonstrierte erneut, dass die Menschen in Deutschland keine internationale Isolation von Belarus wünschen, sondern das Land nach Europa integrieren wollen. Gleichzeitig führte sie die beträchtlichen Leistungen und das vorhandene Potential der Partnerschaftsinitiativen vor Augen, welche zur erfolgreichen, nachhaltigen, sozial ökonomischen Entwicklung von Belarus als einem Teil Europas beitragen. Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland hat dies durch die Verabschiedung des Förderprogramms Belarus anerkannt. Das Förderprogramm Belarus unterstützt nicht nur die Partnerschaft von deutschen und belarussischen NGOs. Sein besonderes Anliegen ist vielmehr, die Kontakte und die Zusammenarbeit von NGOs und staatlichen Stellen untereinander zu unterstützen. Ohne eine entsprechende Kooperation ist vor allem die Entwicklung des ländlichen Raums nicht vorstellbar. Dass der belarussische Staat prinzipiell an einer derartigen Partnerschaft interessiert ist, zeigt die Anerkennung, die der belarussische Außenminister Sergej Martynow dem Foerderprogramm Belarus bei der Eröffnung der Konferenz aussprach. Auch das zwischen dem belarussischen Staat, internationalen Organisationen und NGOs unterzeichnete CORE-Programm verfolgt den Ansatz der aktiven Einbeziehung der Bürger in die Gestaltung staatlicher Programme. Die belarussisch-deutschen Partnerschaftsinitiativen verstehen diese Ansätze als Ermutigung für ihre gemeinsame Arbeit und die Suche nach neuen Wegen der Kooperation. Gleichzeitig sind sie überzeugt, dass die staatlichen Stellen sich verstärkt auf das Subsidiaritätsprinzip einlassen und die hierfür erforderlichen gesetzlichen Rahmenbedingungen schaffen müssen. Eine zentrale Voraussetzung hierfür ist die Verabschiedung eines Gemeinnützigkeitsrechts. B) Im Anschluss an die Konferenz fuhren einige Teilnehmer direkt nach Hause andere besuchten Partner und Projekte.Das Besuchsprogramm für Paul Koch und Hans Knopp: Sonntag 22.02.
Montag 23.02. Dienstag 24.02.
Mittwoch 25.02.
Paul Koch |
Verein Vereinsstruktur
|