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Tschernobyl-Initiative
in der Propstei Schöppenstedt e.V. |
Information zur Gestaltung und Durchführung des Arbeitseinsatzes der Handwerker- der Männerarbeit (Dienstbereich Handwerk und Kiche) der Ev. luth. Landeskirche in Braunschweig- und der Tschernobyl-Initiative in der Propstei Schöppenstedt e.V.im Kinderzentrum Nadeshda im Jahr 2001Der Arbeitseinsatz der Handwerker im Kinderzentrum Nadeshda ist in zwei Etappen durchgeführt worden:
Für die Gestaltung und Durchführung des Arbeitseinsatzes ist ein Programm unter Berücksichtigung der Kulturveranstaltungen vorbereitet worden. Jeder Handwerker wurde in eine Gruppe eingewiesen zwecks Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des Zentrums. Fünf Handwerker reparierten Kinderbetten. Sie wechselten Befestigungen aus, reparierten Stühle und Nachttische. Zusammen mit zwei Tischlern haben sie einen großen Umfang von Arbeiten durchgeführt. Es wurden Befestigungen bei 48 Betten repariert. Reparatur von Betten ist ein sehr arbeitsintensiver Vorgang, der die Anfertigung hölzerner Teile, kleben, schleifen, lackieren, auswechseln von Befestigungen, zusammen- und auseinanderbauen, transportieren mit einbezieht. Drei Handwerker haben 17 Deckenleuchter im Computerraum und Lehrerzimmer sowie 6 Notausgangsleuchten eingebaut und angeschlossen. Karl Basan hat Fenster, Kühler, Röhre des Heizkörpers in der Speisehalle gestrichen, fünf Unterrichtsräume, Lehrerzimmer sowie in der Bibliothek renoviert. Die Handwerker haben alle nötigen Arbeitsmaterialien (als Spenden der Männerarbeit) für die Arbeit sowie Werkzeuge mitgebracht, womit sie alle Arbeiten ausführen konnten. Alexander Schließke hat 30 Fahrräder repariert, wofür er auch entsprechende Ersatzteile mitgebracht hat. Von ihm wurden überdies acht Nähmaschinen begutachtet und repariert. Die gemeinsame Arbeit der weißrussischen Mitarbeiter und der deutschen Handwerker erwies sich als gewinnbringend. Die Erfahrung der deutschen Kollegen hilft dem Tischler Nowik/Nadeshda in seiner weiteren Arbeit. Es wurde über Nutzung und Gebrauch von Farben informiert, die sich im Lager von Nadeshda befinden. Dietrich Wegner wurde in der sozial-pädagogischen Gruppe eingesetzt. Er hat auch das Krankenhaus besucht. Sein Beitrag zur allgemeinen Sache besteht auch in der Verbreitung der Information über die Lage der Tschernobyl-Kinder und das Kinderzentrum Nadeshda in Deutschland. Alle Handwerker bekamen die Möglichkeit, sich mit den Kindern zu treffen, die im Zentrum zur Kur waren. Sie haben den Kindern erzählt, was sie in Deutschland machen und warum sie nach Nadeshda gekommen sind. Sie haben den Kindern Souveniere und Süßigkeiten geschenkt. Der Arbeitseinsatz war ein Beispiel für die Festigung der Freundschaft zwischen den Völkern Weißrusslands und Deutschlands und trug zur Überwindung der Folgen der Tschernobyl-Katastrophe bei. Wir hoffen auf eine weitere Fortsetzung der Zusammenarbeit. Die Information kommt von Larissa Jakowjuk |
Humanitäre Hilfe Hilfstranporte
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