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Tschernobyl-Initiative
in der Propstei Schöppenstedt e.V.


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Tschernobyl-Lüge: Übersicht  

Gegen die Tschernobyl-Lüge

Das 20. Gedenkjahr an die Tschernobyl-Katastrophe ist vorbei und der Alltag zieht wieder in die Tschernobyl-Arbeit ein. Ein Alltag, der geprägt davon ist, dass es immer schwerer wird Geldspenden und Mitstreiter für diese Arbeit zu finden.
Auf der anderen Seite haben sich aber in den letzten 2 Jahrzehnten viele Aktive in Belarus, der Ukraine und Russland gefunden, die ihrerseits an der Linderung der Folgen der Tschernobyl-Katastrophe arbeiten und nicht minder (eher mehr) gegen Schwierigkeiten in dieser Arbeit zu kämpfen haben.

Nun haben wir im Westen eine ganz neue, intensive und wichtige Debatte: Der Klimawandel. Und ganz schnell ist die Atomkraft als Klimaretter im Spiel – Gott sei dank, wird auch dies sehr kontrovers und keinesfalls nur pro Atomkraft diskutiert. Wichtig wird sein, welche Einstellung die Menschen haben, die dann letztendlich zu entscheiden haben. Bei der zu beobachtenden Lobbyarbeit der Atomindustrie liegt der Verdacht nahe, dass es in den politischen (bundesdeutschen und europäischen) Entscheidungsgremien vor allem Befürworter gibt.

Noch klingt der Satz von Hans Blix im Ohr, den der damalige Direktor der IAEO1986 sagte: „die Atomindustrie kann jedes Jahr eine Katastrophe wie Tschernobyl verkraften“, denn es waren ja nur 50 Tote, ein paar tausend krebserkrankte Kinder, die zu 99 Prozent heilbar seien.
Wir wissen: Solche Äußerungen sind ein Schlag ins Gesicht der Betroffenen, aber auch der Wissenschaftler deren wissenschaftliche Arbeiten von der Atombehörde nicht anerkannt werden. Letztendlich ist eine solche Äußerung auch ein Schlag ins Gesicht der vielen Tschernobyl-Organisationen und freiwilligen Helferinnen und Helfer, die sich um die Tschernobyl-Opfer kümmern.

Wenn ich die Atombefürworter reden höre, denke ich: „In welcher Welt leben die eigentlich“ Ist ihre Welt dieselbe Welt, in der ich lebe? Ich habe manchmal das Gefühl, ich jage einem Phantom nach, denn die Arbeit die ich – die wir als Tschernobyl-Initiativen tun –ist nach deren Meinung nicht nötig, da es das Tschernobyl-Problem in diesem Sinne nicht gibt.
Wir Tschernobyl-Initiativen arbeiten im Windschatten der Atomlobby und leisten eine Hilfe, die nach offizieller Meinung gar nicht nötig ist, weil ja eigentlich nichts passiert ist.
Aber, wir wissen es besser, weil wir uns vor Ort informieren. Weil wir Anfragen über Anfragen aus Belarus und der Ukraine erhalten, wo Menschen für ihre unmittelbaren Angehörigen um Hilfe bitten, oder unterschiedlichste Zusammenschlüsse, Veteranen – und Liquidatoren-Vereinigungen für ihre jeweiligen Interessensgruppen um Hilfe bitten.

Was ist zu tun?

So wie sich uns die Situation darstellt, ist nach wie vor eine riesige Diskrepanz zwischen der offiziellen Schreibweise der Tschernobyl-Folgen und den Fakten vor Ort. Wir hören Tag täglich die verharmlosende „offizielle Version“ der Tschernobyl-Folgen, mit der sich herrlich (Atom-) Politik machen lässt. Bevor man aber die Atomkraft als Klimaretter auf das Podest hebt, sollte man klären, welchen Risiken damit Tor und Tür geöffnet werden. Tschernobyl (also ein Supergau) ist dabei nicht die einzige Gefahr der Atomenergie. Gleichwohl ist aber genau hier die Absicht der Tschernobyl-Lüge durchschaubar. Werden die tatsächlichen Folgen der Tschernobyl-Katastrophe geleugnet, kann man gut von der saubersten und billigsten Energie sprechen.

Ohne die bisherige Tschernobyl-Arbeit zu vernachlässigen, denke ich, dass wir mit dem Kampf gegen die Tschernobyl-Lüge den Tschernobyl-Kindern auf lange Sicht den größten Dienst erweisen.

Es ist aber auch die Verantwortung für uns selbst, für unsere Kinder und Enkelkinder die uns aktiv werden lässt.

Unterschiedliche Institutionen und Wissenschaftler haben bereits auf die Tschernobyl-Lüge hingewiesen. Jetzt ist es an der Zeit, dass sich auch die Tschernobyl-Initiativen zu Wort melden. Wir müssen aufstehen und protestieren, wir müssen das Tatsächliche zum Offiziellen werden lassen. Wir müssen uns vernetzen, damit die mahnende Stimme nicht mehr überhört wird.
Die Tschernobyl-Initiative in der Propstei Schöppenstedt (Vorsitzender Paul Koch) und die Jugendumweltorganisation JANUN e.V. in Hannover (Achim Riemann), haben angefangen Material zu sammeln um die Tschernobyl-Lüge bekannter zu machen.

Nun soll es weitergehen in der Form, dass wir unsere Sammelergebnisse zumindest Ausschnittsweise ins Netz stellen und alle am Kampf gegen die Tschernobyl-Katastrophe Interessierten bitten ihr Material zu diesem Thema zur Verfügung zu stellen und sich aktiv an diesem Netzwerk zu beteiligen.

Erste Überlegungen und Ideen sind vorhanden, gerne nehmen wir weitere Ideen mit auf. Vor allem wollen wir beginnen die Unterstützer dieser Aktion zu sammeln. Hierzu können Sie sich hier im Internet eintragen zusammen mit weiteren Ideen und Anregungen.
Setzen Sie sich mit uns in Verbindungen oder schicken Sie uns Ihre Ideen und Texte an die unten angegebene Kontaktadresse!

Hier auf der Homepage erfahren Sie Schritt für Schritt wie es weitergeht im Kampf gegen die Tschernobyl-Lüge.

Für das Organisationsteam
Paul Koch

Paul Koch
Hauptstr. 34
38170 Uehrde/Watzum
Tel.:(0 53 32) 62 26
Fax: (0 53 32) 62 05
E-mail:Tschernobyl-Initiative.Schoepp@onlinehome.de

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Letzte Aktualisierung am 2007-05-20, Anja Stadelmann. Kontaktadressen