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Tschernobyl-Initiative
in der Propstei Schöppenstedt e.V. |
Gegen die Tschernobyl-LügeDas 20.
Gedenkjahr an die Tschernobyl-Katastrophe ist vorbei und der Alltag
zieht wieder in die Tschernobyl-Arbeit ein. Ein Alltag, der geprägt
davon ist, dass es immer schwerer wird Geldspenden und Mitstreiter
für diese Arbeit zu finden. Nun haben wir im Westen eine ganz neue, intensive und wichtige Debatte: Der Klimawandel. Und ganz schnell ist die Atomkraft als Klimaretter im Spiel – Gott sei dank, wird auch dies sehr kontrovers und keinesfalls nur pro Atomkraft diskutiert. Wichtig wird sein, welche Einstellung die Menschen haben, die dann letztendlich zu entscheiden haben. Bei der zu beobachtenden Lobbyarbeit der Atomindustrie liegt der Verdacht nahe, dass es in den politischen (bundesdeutschen und europäischen) Entscheidungsgremien vor allem Befürworter gibt. Noch
klingt der Satz von Hans Blix im Ohr, den der damalige Direktor der
IAEO1986 sagte: „die Atomindustrie kann jedes Jahr eine
Katastrophe wie Tschernobyl verkraften“, denn es waren ja
nur 50 Tote, ein paar tausend krebserkrankte Kinder, die zu 99
Prozent heilbar seien. Wenn ich
die Atombefürworter reden höre, denke ich: „In
welcher Welt leben die eigentlich“ Ist ihre Welt dieselbe Welt,
in der ich lebe? Ich habe manchmal das Gefühl, ich jage einem
Phantom nach, denn die Arbeit die ich – die wir als
Tschernobyl-Initiativen tun –ist nach deren Meinung
nicht nötig, da es das Tschernobyl-Problem in diesem Sinne nicht
gibt. Was ist zu tun? So wie sich uns die Situation darstellt, ist nach wie vor eine riesige Diskrepanz zwischen der offiziellen Schreibweise der Tschernobyl-Folgen und den Fakten vor Ort. Wir hören Tag täglich die verharmlosende „offizielle Version“ der Tschernobyl-Folgen, mit der sich herrlich (Atom-) Politik machen lässt. Bevor man aber die Atomkraft als Klimaretter auf das Podest hebt, sollte man klären, welchen Risiken damit Tor und Tür geöffnet werden. Tschernobyl (also ein Supergau) ist dabei nicht die einzige Gefahr der Atomenergie. Gleichwohl ist aber genau hier die Absicht der Tschernobyl-Lüge durchschaubar. Werden die tatsächlichen Folgen der Tschernobyl-Katastrophe geleugnet, kann man gut von der saubersten und billigsten Energie sprechen. Ohne die bisherige Tschernobyl-Arbeit zu vernachlässigen, denke ich, dass wir mit dem Kampf gegen die Tschernobyl-Lüge den Tschernobyl-Kindern auf lange Sicht den größten Dienst erweisen. Es ist aber auch die Verantwortung für uns selbst, für unsere Kinder und Enkelkinder die uns aktiv werden lässt. Unterschiedliche
Institutionen und Wissenschaftler haben bereits auf die
Tschernobyl-Lüge hingewiesen. Jetzt ist es an der Zeit, dass
sich auch die Tschernobyl-Initiativen zu Wort melden. Wir müssen
aufstehen und protestieren, wir müssen das Tatsächliche zum
Offiziellen werden lassen. Wir müssen uns vernetzen, damit die
mahnende Stimme nicht mehr überhört wird. Nun soll es weitergehen in der Form, dass wir unsere Sammelergebnisse zumindest Ausschnittsweise ins Netz stellen und alle am Kampf gegen die Tschernobyl-Katastrophe Interessierten bitten ihr Material zu diesem Thema zur Verfügung zu stellen und sich aktiv an diesem Netzwerk zu beteiligen. Erste
Überlegungen und Ideen sind vorhanden, gerne nehmen wir weitere
Ideen mit auf. Vor allem wollen wir beginnen die Unterstützer
dieser Aktion zu sammeln. Hierzu können Sie sich hier im
Internet eintragen zusammen mit weiteren Ideen und Anregungen. Hier auf der Homepage erfahren Sie Schritt für Schritt wie es weitergeht im Kampf gegen die Tschernobyl-Lüge. Für das Organisationsteam Paul Koch |
Tschernobyl-Katastrophe Berichte und Bilder
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