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Tschernobyl-Initiative
in der Propstei Schöppenstedt e.V. |
UveitisEine Augenerkrankung nach TschernobylBei den medizinischen Folgen der Tschernobyl-Katastrophe denken viele Menschen zuerst an die Strahlenkrankheit, Krebs oder Mißbildungen bei Neugeborenen. Jedoch sind nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl alle Erkrankungen, auch Erkrankungen der Augen drastisch angestiegen. Diese Entwicklungen werden leider auch heute noch häufig geleugnet oder beschönigt. Dieser Text beschreibt die Zunahme der Augenkrankheiten am Beispiel der Erkrankung "Uveitis" im Gebiet Homel / Republik Belarus. Für weitere Informationen, auch zu weiteren Krankheiten, bitte die angegbene Literatur hinzuziehen. Uveitis ist der Fachbegriffe für entzündliche Erkrankungen im Augeninneren. Symptome können rote, schmerzende Augen und/oder eine verschwommene Sicht sein. Allerdings führt die Krankheit nicht immer zu Schmerzen und wird daher sehr oft zu spät entdeckt. Uveitis kann von Sehverschlechterungen bis hin zur totalen Erblindung führen. Die Ursachen der Entzündungen sind, genau wie die Behandelungsmethoden, sehr vielfältig. Die Krankheit ist in Deutschland kaum bekannt, obwohl ca. 500.000 Menschen in Deutschland unter ihr leiden.
Auch im Gebiet Homel, das sehr stark von der
Katastrophe in Tschernobyl
betroffen ist, war die Krankheit vor 1986 sehr selten, wie folgende Zahlen belegen:
Auch wenn der Zusammenhang zwischen Uveitis und Radioaktivität noch nicht entgültig geklärt ist, der Anstieg bei den im Katastrophenjahr bzw. kurz davor oder danach geborenen Kinder ist eindeutig. Dieser Anstieg ist sicher nicht durch statistische Anomalien oder psychologische Probleme zu erklären, die von einigen Stellen immer wieder gerne als Erklärungen angeführt werden. Die Ursache für diese Krankheitszunahmen ist eindeutig die Katastrope von Tschernobyl Um den von der Tschernobyl-Katastrophe betroffenen Menschen in Belarus helfen zu künnen sind wir auch weiterhin dringend auf Spenden angewiesen.
Literatur/Links
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Tschernobyl-Katastrophe Berichte und Bilder
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