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Tschernobyl-Initiative
in der Propstei Schöppenstedt e.V. |
Tschernobyl-Folgen in ÖsterreichAnstieg der Fälle von Schilddrüsenkrebs?HintergrundZu den, nach der Ukraine, Rußland und Weißrußland, am stärksten betroffenen Ländern gehört auch Österreich. Berichten zufolge sind von dem Unglück freigesetzten Radioaktivität von 1,9 Millionen Curie insgesamt 48.000 Curie (ca. 2%) nach Österreich gelangt [1]. Gesundheitliche Folgen in Österreich wurden von offiziellen Stellen nicht vorgestellt. Diesen Stellen wird aber vorgeworfen, daß sie gar nicht versucht haben, etwas zu finden. Auch Meldungen über den Anstieg von Schilddrüsenkrebs sollen nicht weiter untersucht worden sein [1]. SchilddrüsenkrebsDer Schilddrüsenkrebs gehört zu den relativ seltenen Erkrankungen, in Deutschland gibt es pro Jahr etwa 2800 Fälle, wobei mit 2000 Fällen Frauen ein größeres Risiko haben als Männer. Das durchschnittliche Erkrankungsalter liegt zwischen 55 (Männer) und 57 (Frauen) Jahren. Es werden dabei 4 Typen von Erkrankungen unterschieden:
Eine Frage...Auf der Homepage der Tschernobyl-Initiative in der Propstei Schöppenstedt e.V. gibt es einen FAQ-Bereich mit der Möglichkeit, selbst Fragen zur Katastrophe von Tschernobyl zu stellen. Diese Gelegenheit nutzte eine junge Frau, die zum Zeitpunkt der Tschernobyl-Katastrophe 2 Jahre alt war und in der Gegend von Wien lebte. Bei ihr war jetzt im Alter von 19 Jahren eine Schilddrüsen-Erkrankung festgestellt worden, und nach der OP stellte sich heraus, das es Krebs war. Und nun fragt sich die junge Frau, in Folge der vielen wiedersprüchlichen Meinungen verunsichert, ob diese Erkrankung eine Folge der Katastrophe von Tschernobyl sein kann. ... und ihre AntwortBei einer genaueren Betrachtung der Krankheit dieser jungen Frau hat sich herausgestellt, das der hier aufgetretene Krebs mit großer Wahrscheinlichkeit nicht durch Tschernobyl verursacht worden ist. Allerdings trifft diese Antwort auch nur für diesen, konkreten Fall zu. So lange, wie dieser Sachverhalt nicht umfassend wissenschaftlich untersucht ist, ist auch eine Anwort auf die Frage, ob es einen Zusammenhang zwischen der Katastrophe von Tschernobyl und einem Anstieg von Krankheiten in Österreich gibt, nicht sicher zu beantworten. Der Fall zeigt jedoch auch, daß das Problem "Tschernobyl" weit über die Grenzen der Ukraine, Weißrußland und Rußland hinaus geht und viele Menschen verunsichert sind, was denn nun wirklich die "Wahrheit" ist. Leider wird diese Problem sehr häufig nicht ernst genommen und Menschen, die Ängste vor den Folgen von Tschernobyl haben werden auch gerne mal in die "Psycho-Ecke" gestellt. Dabei ist eine Klärung der Folgen von Tschernobyl auch heute, über 18 Jahre nach dem Unglück, noch dringend Erforderlich. Die Folgen von Tschernobyl ist eben nicht nur ein Konfliktstoff für spinnerte Wissenschaftler, es sind die Alpträume eines ganzen Kontinents.
Links/Literatur
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Tschernobyl-Katastrophe Berichte und Bilder
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