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Tschernobyl-Initiative
in der Propstei Schöppenstedt e.V. |
Bericht des Liquidators Alexander Anatolevich AntymonjukIch, Antymonjuk Alexander Anatolevich, wurde am 28.03.1954 in Makeyevka in der Region Donetsk geboren. Dort ging ich auch zur Schule und spezialisierte mich auf das Gebiet der Elektro-Mechanik industrieller Anlagen. 1972 leistete ich meinen Wehrdienst beim Grenzschutz. Danach arbeitete ich in einer Kohlemine. Hierbei verletzte ich mich wiederholt. 1975 erlitt ich ein Trauma der zervikalen Wirbelsäule, worauf ich für 8 Monate gelähmt war und in die Gruppe 1 der körperlichen Behinderungen eingestuft wurde. Ich ließ mich auf die moderne Medizin ein und kehrte nach zwei Jahren Arbeitslosigkeit in die Mine zurück. 1982 wurde ich zweimal versetzt. Dann verließ ich die Mine und lernte, wie man als Mechaniker im Kraftwerk arbeitete. Darauf fing ich im Zaporozhye Rovno-Atomkraftwerk an. Aufgrund schicksalhafter Wendungen musste ich das Kraftwerk verlassen und arbeitete in einer Fabrik, in der ich meine Kenntnisse aus der Ausbildung gebrauchen konnte. Nachdem ich eineinhalb Jahre lang dort gearbeitet hatte, wurde 1987 ich ins militärische Komissariat CHAES einberufen. Ich tat dort meinen Dienst für 66 Tage. 1988 wurde ich in die Gruppe 3 und 1992 in die Gruppe 2 für körperliche Behinderungen eingestuft. Heute bin ich in beiden Gruppen registriert. 1989 kam mein Sohn zur Welt. Früher hatte er häufig Grippe, jetzt habe ich herausgefunden, dass er unter Kopfschmerzen, Lichtüberempfindlichkeit und einem schlechten Gedächtnis leidet. Neben der Schule hat mein Sohn an der Jugend-Musikschule studiert und war ein guter Schüler. Wegen seines Gesundheitszustandes musste er allerdings die Schule verlassen. Wir machen uns große Sorgen um unseren Sohn. Er ist zwar noch jung, aber sehr krank. Ist es möglich, von dem, was wir von freiwilligen Helfern für die Kinder bekommen, die nach Tschernobyl zur Welt kamen, sie zu ernähren, zu kleiden und ihnen Licht und ein wertvolles Leben zu schenken? Mit freundlicher Genehmigung von der Homepage http://www.chernobylinfo.com/ übernommen. |
Tschernobyl-Katastrophe Berichte und Bilder
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